Digitale Datenanalyse - wenn aus Daten Informationen werden.
Unter digitaler Datenanalyse (bzw. elektronischer Datenanalyse, elektronischer Betriebsprüfung oder digitaler Betriebsprüfung) kann man die computergestützte Auswertung von Unternehmensdaten verstehen. Die Auswertung von Unternehmensdaten nach spezifischen Prüfungskriterien wie in einer Betriebsprüfung ist ein Teilbereich. Dieser hat aber durch den massiven Einsatz bei steuerlichen Betriebsprüfungen erheblich an Bedeutung gewonnen. Gegenwärtig muss jeder Unternehmer damit rechnen, zukünftig mit der computergestützten Auswertung seiner Unternehmensdaten konfrontiert zu werden.
Der Einsatz der digitalen Datenanalyse kann aber auch ein wertvolles Hilfsmittel bei der Informationsgewinnung sein. Der geübte Einsatz der Revisionssoftware bringt Effektivitätssteigerungen und Qualitätsverbesserungen. Neben dem Einsatz für steuerliche Zwecke (bspw. bei Betriebsprüfungen) eignet sie sich auch für Tätigkeiten bei der Erstellung von Jahresabschlüssen, für die Wirtschaftsberatung und als internes Controllinginstrument. Der Einsatz von vorgefertigten Prüfungstools und die Nutzung von automatisierten Datenexporten aus der Anwendungssoftware (bspw. Buchhaltungsprogrammen oder Kanzleiverwaltung) sowie die Aktualisierung vorhandener Datentabellen führen auch zu einer sehr effektiven Arbeit.
Die digitale Datenanalyse ist so ein universelles Instrument für den Einsatz in Kanzleien und Unternehmen.
Nachfolgend werden einige wichtige Prüfungstechniken vorgestellt, die insbesondere von Prüfern bei steuerlichen Betriebsprüfungen eingesetzt werden.





